Praxisnah, persönlich, relevant: Jugendpastoral neu gedacht
Benediktbeuern - „Hier geht es ums Mitdenken und nicht ums Mitschreiben!“
„Wir haben gespürt, dass unsere persönliche Entwicklung stets im Mittelpunkt stand …“
„Der Kaffee und die Schokolade waren mega!“
Diese Rückmeldungen haben wir im Rahmen der Jugendpastoral-Vorlesung erhalten, die das JPI im Wintersemester 2025/2026 an der KSH München sowohl am Campus Benediktbeuern als auch digital für Studierende der Sozialen Arbeit und der Religionspädagogik (dual) durchführen durfte.
Mit dem stetigen Fokus auf die Praxis und die Lebenswelt junger Menschen konnten die wissenschaftlichen Grundlagen und Schwerpunkte der Jugendpastoral jede Woche neu in den Blick genommen werden.
Ein besonderes Highlight war dabei rückblickend wohl die Queere Jugendarbeit aus dem Bistum Limburg, die Eric Tilch den Studierenden näherbrachte. Sowohl als Referent als auch als Mitglied von Coming Out in Church fand er prägende Worte für queere Jugendliche und unseren Auftrag mit ihnen.
Auch die Jugendkirche Kempten Open Sky, deren Konzept und Angebote Michaela Hertl inhaltlich fundiert und lebendig vermittelte, erweiterte den Blickwinkel auf jugendpastorale Angebote.
Insgesamt entstand dadurch ein breites Repertoire, welches sich ergänzt, aufeinander aufgebaut und die Vorlesungen der Mitarbeitenden im JPI gestärkt hat.
Studierende konnten in verschiedener Hinsicht lernen, dass Glaube ein Plus im Leben junger Menschen sein kann. Dabei wurde ihr eigener Standort in und mit der Jugendpastoral immer wieder reflektiert und (neu) geformt: „Was ist mir persönlich im Umgang mit jungen Menschen (im Glauben) besonders wichtig? Wie will ich diese Werte im Studium, Beruf oder Engagement einbringen und was brauche ich dafür?“
Diese Bausteine gilt es für die Studierenden nun auch nach der Vorlesungsreihe für sich ganz persönlich weiterzuentwickeln.
Text: Anna Fellner
