Gemeinsam Verantwortung tragen: Neues Format stärkt Prävention und sexuelle Bildung
München/Würzburg - Aus der Praxis vor Ort kam verstärkt der Wunsch, Synergien im Bereich Prävention und Sexuelle Bildung einrichtungsübergreifend weiter auszubauen und zu nutzen. Genau hier setzt das neue Format „Regionaltreffen für Prävention und Sexuelle Bildung“ an: Es schafft Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Denn um Haltungen zu schärfen und als Schutzbeauftragte sowie Leitungen gemeinsam sprachfähig zu werden, braucht es vor allem eines: Zeit, Raum und die Möglichkeit zur Einübung. Zwei Veranstaltungen in München (18.05.26) und Würzburg (20.05.26) haben den Schutzbeauftragten und Leitungen aus Aschau, München, Penzberg, Benediktbeuern, Ensdorf, Regensburg sowie Würzburg, Sannerz, Pfaffendorf und Bamberg ein Angebot dafür eröffnet.
Dabei kamen ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven zusammen, die die salesianische Prävention sowie aktuelle Studienergebnisse reflektierten und diskutierten. Besonders wertvoll war der von den Teilnehmenden eingebrachte starke Lebensweltbezug der jungen Menschen, der Mitarbeitenden und der Salesianer. Die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen aus, sortierten Bedarfe und machten Themen sichtbar, die sie in ihrem Arbeitsalltag beschäftigen. Dabei wurde deutlich, dass Prävention dann wirksam ist, wenn sie als gemeinsame Aufgabe verstanden und mit sexueller Bildung verknüpft wird.
Neben Studien, Praxisübungen und einrichtungsinternen Besprechungen, wurden letztlich Anliegen und Themen gesammelt, die für die gesamte Provinz von Bedeutung sind und künftig weiterbearbeitet werden sollen. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten, dass das neue Format auf großes Interesse stößt. Es fördert nicht nur den fachlichen Austausch, sondern stärkt auch das gemeinsame Verständnis von Verantwortung und Schutz. Im Oktober werden zwei weitere Regionaltreffen stattfinden. Es geht also weiter!
Text und Foto: Anna Fellner, JPI
